MiB-Tutorinnen und -Tutoren Newsletter im Mai2022

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Liebe MiB-Tutorinnen, Liebe MiB-Tutoren,

Obwohl das Wetter nun langsam wärmer wird, werden die Hürden und Baustellen an den bayerischen Realschulen nicht gerade weniger. Nicht nur die Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die flüchtenden Schülerinnen und Schüler bleiben auf der Tagesordnung vieler Kolleginnen und Kollegen, sondern auch die ganz normalen alltäglichen Termine wie Abschlussprüfungen, Leistungsmessungen, Schulprojekte und so weiter.

Deshalb hoffen wir auch mit unserer regionalen Lehrerfortbildung am 1. Juni 2022, die im Moment noch nicht bei FIBS veröffentlicht ist, eine positive Abwechslung in euren Schulalltag zu bringen. Vor den Pfingstferien soll es in unserer Onlineveranstaltung nochmal um den Medienführerschein, digital Streetwork, BayernCloud Schule und vieles mehr gehen.

Darüber hinaus hoffen wir, dass wie in diesem Newsletter wieder vier ansprechende und bereichernde Themen für Eure Arbeit an unseren Schulen gefunden haben.

schöne Grüße
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Newsletter 2022-05
Die Bewerbungsfrist zum Pilotversuch “Digitale Schule der Zukunft” hat mit vergangenem
Freitag bereits geendet. Es war uns als Innovationsteam außerdem auch möglich, einige unserer Schulen zu besuchen, um dort äußerst interessante Einblicke in Eure Arbeit und die jeweiligen Bedingungen an den Schulen zu gewinnen. Dennoch möchten wir Euch, vor allem den Bewerbenden unter Euch, nicht vorenthalten, welche Neuerungen in Bezug auf den Pilotversuch sich ergeben haben.
  • Die endgültige Einholung der Zustimmung aller beteiligter Gremien kann bis Mitte/Ende Mai nachgereicht werden.
  • Eine Zustimmung des Schulforums ist nunmehr nicht mehr notwendig.
  • Pädagogisch begründet ist es möglich nicht einen kompletten Jahrgang auszustatten, sondern dies auf einzelne Zweige oder Klassen zu reduzieren.
Die Rahmenbedingungen dieses Projekts scheinen stark im Fluss zu sein, weswegen wir Euch, die Bewerbenden bitten, sich zum einen über die einschlägige Internetseite des KM up to date zu halten, und vor allem keine falsche Scheu an den Tag zu legen uns bei Fragen zu kontaktieren.

Auf die Veranstaltung "Auf dem Weg zur 1:1-Schule" der ALP in Dillingen haben wir ja bereits in unserem letzten Newsletter hingewiesen. In Ergänzung dazu möchten wir aber noch auf einen neuen Kurs im teachSHARE Bereich von mebis hinweisen. GRUNDLAGEN DES iPADS wurde von den Mitgliedern des Referentennetzwerks der oberfränkischen Realschulen gemeinschaftlich konzipiert und entwickelt. Gedacht ist er für Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgangsstufen, die den rudimentären Umgang mit dem Tablet und seinen Einstiegsfunktionen erlernen sollen. Die unterschiedlichen Kapitel sind in geführte Lernpfade aufgeteilt, so dass sich die Teilnehmer schnell zurecht finden.
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In unserem März-Newsletter haben wir bereits erste Sammlungen mit Unterrichtsmaterialien zum Thema "Krieg in der Ukraine" vorgestellt. Dabei ging es vor allem um pädagogische Handreichungen, um Schülerinnen und Schüler dabei zu helfen, die schrecklichen Bilder und die Tatsache, dass nun wieder ein Angriffskrieg in Europa stattfindet irgendwie zu "verdauen".
Inzwischen sind die ersten geflüchteten Kinder bei uns in den Schulen angekommen und stellen das gesamte Personal vor die nächste epochale Herausforderung.
Das renommierte Computermagazin c't des Heise-Verlags hat in seiner letzten Ausgabe eine wirklich umfangreiche Materialliste veröffentlicht. Dort geht es vor allem um Unterrichtsmaterialien von Bildwörterbüchern bis gesamten Sprachlehrwerken, die von den Bildungsverlagen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Im Begleitartikel wird außerdem beschrieben, wie der ukrainische Staat weiterhin versucht sein Bildungssystem und den Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten.
Besonders interessant ist dabei die "Allukrainische Online-Schule". Diese wurde während der Corona-Pandemie eingerichtet und laufend weiterentwickelt. Die professionell und liebevoll gestalteten Online-Kurse nach ukrainischem Curriculum gibt es für alle Kernfächer der Sekundarstufe. Die Teilnahme als Schüler*in oder Lehrer*in ist kostenlos und mit einmaliger Registrierung möglich. Die Videos der Online-Kurse sind auch über den YouTube-Kanal der Allukrainischen Online-Schule zugänglich.
Gerade für uns Medienpädagogen ist der Blick auf eine derart umfangreiche Lernplattform sehr inspirierend.
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Am 14. April fand eines der größten Updates in der Geschichte der Bayern Cloud Schule statt. Betroffen war diesmal nicht nur die Lernplattform in mebis, sondern auch das Videokonferenzsystem Visavid, denn es wurden beide Dienste auf eine einheitliche Benutzerverwaltung umgestellt. Ab jetzt sind also alle Lehrkräfte der bayerischen Schulen als Benutzer sowohl in mebis, als auch in Visavid angelegt. Möglich wurde das durch das Identitätsmanagement (IDM) in mebis, das nun auch für Visavid zuständig ist und deshalb auch in ByCS-Administration umbenannt worden ist.
Alle Änderungen und Informationen können im Infoportal über den untenstehenden Link nachgelesen werden.
Auch die Lernplattform in Mebis hat viele neue Funktionen erhalten. so gibt es zum Beispiel neue Inhaltstypen in H5P oder aber auch ganz neue Möglichkeiten beim Organisieren und Bearbeiten von Kursen. Auf die wichtigsten Änderungen und Neuheiten werden wir im Rahmen unserer nächsten RLFB eingehen, aber wer jetzt schon Interesse an den letzten Updates hat, dem sei der Kurs Release Notes der mebis (Moodle) Updates ans Herz gelegt. Dort werden alle Änderungen nachverfolgbar veröffentlicht.
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Langsam werden zwar Studienfahrten und auch Exkursionen wieder möglich, doch die letzten beiden Jahre haben wohl allen Beteiligten klar gemacht, dass der Besuch von kulturellen Einrichtungen, wie zum Beispiel Museen, keine Selbstverständlichkeit ist. Dabei nimmt gerade das Lernen und Erkunden am realen Ort und mit historischen Objekten einen großen Teil in einem erfolgreichen Lernprozess ein.
Deshalb wollen wir hier nun zwei wirklich bemerkenswerte Angebote vorstellen:

Beim ersten handelt es sich um eine virtuelle Weltkarte, die bei weitem nicht alle aber doch die wichtigsten Museen mit kostenlos zugänglichen virtuellen Rundgängen zusammenfasst. So ist es zum Beispiel möglich alle Abteilungen des Deutschen Museums in München in einer VR-Darstellung zu besuchen. Neben den bloßen Objekten gibt es noch zusätzliche Informationen in Form des offiziellen Audio-Guides und auch einigen Videos. Diese können per individuellem Link geteilt und auch jederzeit im Unterricht im Klassenzimmer eingesetzt werden.

Während es bei den virtuellen Museumsbesuchen um reale Orte geht, zeigt unser nächstes Beispiel eine Zeitreise in Virtual Reality. Auf der Internetseite "Das Hinterhaus" des Anne Frank Hauses in Amsterdam ist es möglich die Räume im Originalzustand zu besuchen, in denen sich Anne Frank und ihre Familie vor den deutschen Besatzern versteckt hatten. In allen Zimmern findet man weiterführende Informationen und englischsprachige Videos die jeden Besucher sofort in diese beklemmende Zeit hineinziehen. Außerdem stehen zwei komplette digitale Unterrichtseinheiten in deutscher Sprache zur Verfügung. Eine über Anne Frank und eine zum VR-Angebot "Das Hinterhaus". Beide sind unten verlinkt.
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