MiB-Tutorinnen und -Tutoren Newsletter im April 2022

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Liebe MiB-Tutorinnen, Liebe MiB-Tutoren,

Wie gewohnt senden wir für diesen April, wenn auch mit ein paar Tagen Verspätung, wieder einen Newsletter für Euch zusammengestellt. Grund für diese Verzögerung, waren einige Informationen und Termine, die wir noch abwarten wollten, damit wir diese Inhalte gleich in diesen Newsletter mit aufnehmen konnten.
Einer dieser Termine ist unsere RLFB für die MiB-Tutorinnen und MiB-Tutoren, die voraussichtlich am 01.06.22 als Onlineformat stattfinden wird. In den letzten Jahren mussten wir leider immer wieder feststellen, dass es den perfekten Termin einfach nicht gibt, noch dazu, da das zweite Halbjahr an den bayerischen Realschulen sehr von den Terminen der Ferien und der Abschlussprüfungen dominiert wird. Trotzdem bemühen wir uns gute Referentinnen und interessante Themen zu finden, so dass ein für manche vielleicht ungünstiger Termin, durch das Programm wieder wettgemacht wird.
Wir freuen uns jedenfalls auf die Fortbildung und verbleiben mit schönen Grüßen
Signaturen
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Wer die Pressekonferenz von Staatsminister Piazolo während der letzten sechs Monate genauer verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass dabei immer von einem Schulversuch die Rede war, in dem eine 1:1-Austattung von Schülerinnen und Schülern mit digitale Endgeräten beschrieben worden ist. Die Informationen und Bedingungen zu diesem Pilotversuch „digitale Schule der Zukunft“ wurden nun per KMS veröffentlicht. Einige der wichtigsten Eckpunkte wollen wir hier auch explizit nennen:
  • Bis zu 250 staatliche Förder-, Mittel-, Real-, und Wirtschaftsschulen sowie Gymnasien (davon 70 Realschulen in ganz Bayern)
  • Laufzeit ist das Schuljahr 2022/2023
  • Jahrgangsstufenweise Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit Tablets, Notebooks oder Convertibles zum Lernen in und außerhalb der Schule
  • Anschaffung von Privatgeräten durch die Erziehungsberechtigten
  • Finanzielle Förderung eines jeden Gerätes mit 250 bis 300 €
  • Für den Pilotversuch werden keine Anrechnungsstunden für beteiligte Lehrkräfte zur Verfügung gestellt
Alle öffentlichen Informationen wurden auf einer Website zusammengestellt. Den Link findet Ihr unten.
Falls Eure Schule Interesse an einer Teilnahme am Pilotversuch hat, empfehlen wir dringend eine Beratung durch das Innovationsteam (M. Hohberger, T. Renner & C. Pfefferle), das unkompliziert per Mail angefragt werden kann, und sicherlich die wichtigsten Fragen bereits im Vorfeld beantworten kann.
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Wir möchten eine Onlineveranstaltung der ALP in Dillingen bewerben, die am 06.05.22 stattfinden wird. Sie wird in Kooperation mit den BdBs der Realschulen organisiert und richtet sich an alle Schulen, die über eine Einrichtung von Tabletklassen nachdenken. Hier die offizielle Einladung:
“Herzliche Einladung an alle Verantwortlichen von Schulen, die sich auf den Weg zu einer (teilweisen) 1:1-Ausstattung machen wollen. Erhalten Sie Einblicke in die Erfahrungen von Schulen mit 1:1-Konzepten. Angebote für Mitglieder der Schulleitung, der Steuergruppen Schulentwicklung, für Systemadmins und Medienteams, sowie für alle interessierten Lehrkräfte.”
Es ist zwar noch kein offizielles Programm veröffentlicht, aber wir können bereits verraten, dass viele Beiträge von Expertinnen und Experten aus den bayerischen Realschulen stammen und nicht nur Beispiele aus bereits laufenden Projekten gezeigt werden, sondern auch Möglichkeiten für den Tableteinsatz im Fachunterricht Teil der Veranstaltung sein sollen.
Eine Anmeldung ist bis zum 04.05.22 möglich.
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Das Internet ist voll von Sammlungen, die versuchen einen Überblick über die unglaubliche Masse an digitalen Werkzeugen und Tools zu geben. Die Bandbreite reicht dabei von privat erstellten Pinnwänden bis zu eigenen Internetseiten mit elaborierten Kategorisierungen. Das Problem ist dabei nur häufig, dass viele Sammlungen nicht aktualisiert oder umfassend genug sind. Das ist aber auch total verständlich, denn es entstehen immer mehr neue digitale Anwendungen und es scheint kein Ende in Sicht. Wie soll da eine einzelne Person, bestenfalls noch eine Lehrkraft, die tagtäglich im Klassenzimmer steht, auch den Überblick behalten oder selbst eine Sammlung kuratieren?
Deshalb wurde nun die Website „Find my tool” ins Leben gerufen, auf der sich bereits über 1000 Tools befinden, die nach unterschiedlichen Kategorien sortiert und auffindbar gemacht wurden. Getreu dem Motto „Gemeinsam suchen, gemeinsam finden“, bietet find-my-tool.io einen Überblick über digitale Tools, Tipps und Tricks, die andere bereits gefunden haben. Das heißt, man muss gar nicht länger selbst suchen, denn alles liegt schon bereit. Man kann lediglich aus dem Sammel­surium auswählen und Zeit effektiv dafür nutzen, das Tool passgenau in deinen Unterricht zu integrieren.
Newsletter 2022-04
Das 2019 und 2020 entwickelte Game Influenc[AR] ist ein schnelles und niedrigschwelliges Kartenspiel mit digitalen und analogen Elementen. Es bietet einen Einstieg in die reflektierte Beschäftigung mit dem YouTuber*innen-Dasein. Das Spielmaterial sowie ein ausführliches Booklet mit Hintergrundwissen, Spielanleitung und Praxisanregungen stehen zum Download und/oder Ausdruck bereit.
Das Spiel Influenc[AR] ist im Rahmen von ACT ON! – aktiv + selbstbestimmt online entstanden. Bei dem medienpädagogischen Forschungs- und Praxisprojekt dreht sich alles um das Aufwachsen zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedarf. ACT ON! beschäftigt sich mit dem aktuellen Onlinehandeln von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Im Zentrum des Projekts steht die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf „ihre“ Onlinewelten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Soziales gefördert.
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Ist eine sogenannte "Rückwärtsbildersuche", die sich sehr gut für die Beschäftigung mit Fake News eignet, da sie, anders als die Bildersuche von Google, nicht gleich alle Informationen anzeigt, die Schülerinnen und Schüler zu schnell auf die richtige Spur führen könnten.
Anders als bei herkömmlichen Bildersuchmaschinen, bei denen Suchbegriffe eingegeben werden, sucht TinEye Bilder anhand von anderen Bildern.
Einfach ein Bild hochladen oder eine Bild-URL eingeben und auf „Search“ klicken. Schon durchkämmt das Tool das Web und gibt an, wo im Internet dieses Bild noch verwendet wird. Dabei liefert TinEye auch Ergebnisse, wenn Bilder durch ein Bildbearbeitungsprogramm verändert worden sind und so vom Ursprungsbild abweichen.
Bei dem Punkt "Sort by" können die gefundenen Bilder nach dem besten Treffer, dem am meisten veränderten und dem größten Bild sortiert werden.
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